Am 30. August veranstaltete der „Norddeutsche“ eine „etwas andere Wasserfortbildung“. Zunächst gab es Theorie in der Hütte des Landesjagdverbandes Hamburg. Die Referentin Bianca Willems stellte neben Prüfungsordnungsfragen das Thema „Einweisen am Wasser“ in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.
Sie erklärte, warum es sinnvoll ist, wenn man den Hund in eine gewünschte Richtung schicken kann und wie man den Hund einarbeitet.
Gerade am Wasser ist es bei den Herbstprüfungen von Vorteil, wenn man den Hund einweisen kann. So kann man sowohl beim Verlorensuchen als auch beim Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer den Hund besser unterstützen.
Nach zwei Stunden Theorie und einer kleinen Pause
ging es im zweiten Teil der Veranstaltung zu praktischen Übungen/ Demonstrationen ans Wasser.
Am 23.08. fand in diesem Jahr die vereinsinterne Prüfung des „Norddeutschen“ in Nienwohld statt. Dieses wunderschöne Revier wird uns wegen der Neuverpachtung leider für die nächste VIP nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein großes Dankeschön geht auch an dieser Stelle noch einmal an Dr. Norbert Bock, der uns in den letzten Jahren die Durchführung der VIP im Revier Nienwohld ermöglicht hat. Ein Dankeschön geht auch an die Richter für sehr faire Benotungen und an die Fährtenleger.
Gemeldet waren in diesem Jahr 12 Hunde. Leider hatten wir ganz kurzfristig 3 Absagen, sodass letztlich noch 9 Gespanne am Start waren; Reto von Utlande mit Dr. N. Bock Jiva vom Klostersee mit Sabine Kuppe Brise von der Westernheide mit Constantin Loginow Feketici-vadasz Kincsem mit Mareike Reimers Life is Life Take it Easy Theo mit Eva Zürcher Fred von Mare Germanicum mit Christine Hakim Lepalus Be a star Dux mit Steffi Dülsen-Schierbeck Anouk vom Knaakenort mit Timo Probst Eastern Oak Frieda mit Dr. Birgit Noelle
Morgens gab es zur Stärkung erstmal ein gemeinsames Frühstück im Cafe Vogelsang in Bargfeld-Stegen. Anschließend erfolgte die Gruppeneinteilung und dann ging es in drei Gruppen ins Revier Nienwohld. Wie immer war es spannend die verschiedenen Rassen (1 PP, 1 Weim., 2 UK, 1 UD, 3 Labr., 1 Toller) bei den geforderten Arbeiten Sw, Schleppe, Verlorensuchen, Apportieren am Wasser, Gehorsam zu sehen. Am Ende konnte allerdings nur ein Hund die mögliche Höchstpunktzahl von 144 Punkten erreichen: Mareike Reimers mit Feketici-vadasz Kincsem
Alle anderen hatten doch einige Punktabzüge, weil es mit dem Apportieren, der Schleppe oder der Sw-Arbeit nicht 100 %ig klappen wollte. Aber bis zu den Herbstprüfungen ist ja für kleine Korrekturen noch Zeit genug.
Den Abschluss der VIP bildete ein gemeinsames Essen in der „Alsterschleuse“ in Kayhude. Es war ein schöner, entspannter, harmonischer Tag mit bestem Spätsommerwetter. Es hat wieder einmal Spaß gemacht, dabei zu sein.