Hundetag am 13.06.2026

Der Wettergott meinte es in diesem Jahr zwar nicht immer gut mit uns – gelegentlich regnete es – aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Torsten Seehaase

ging es in 5 Gruppen ins Sachsenwaldrevier von Lore Rogge. In zwei Gruppen konnten dann 6 Hunde eine Schweißfährte arbeiten (2 Fährten wurden morgens noch unter den Teilnehmern ausgelost), an einer Station wurden Schleppen gearbeitet, an einer weiteren Station Verlorensuchen und an der letzten verschiedene Gehorsamsfächer. Die Hundeführer konnten mit ihren Hunden von einer Station zur nächsten gehen und ihre Hunde arbeiten lassen. Immer wieder spannend – und typisch für den „Norddeutschen“ – war es, die unterschiedlichsten Jagdhunderassen (DD, DK, DL, UK, UD, Weim., DK-UK, Bretone, Beagle, Borderterrier, Toller, Labrador und Flat Coated Retriever) bei den verschiedenen Arbeiten zu beobachten.
Nach der Hundearbeit kam natürlich auch das leibliche Wohl der Hundeführer nicht zu kurz. Wieder einmal hatte Lore Rogge Würstchen, Grillfleisch und Salate gesponsert und Jessica und Kristina hatten Kuchen gebacken. Ganz, ganz lieben Dank dafür!!!

Mit Klönen und Fachsimpeln ging unser Hundetag dann gegen 15.00 Uhr zu Ende.
Wir bedanken uns einmal mehr bei Lore, dass der Hundetag wieder im Sachsenwald stattfinden konnte und bei allen Helfern, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

GH

Anschussseminar am 06.06.2026

Für Mitglieder, Teilnehmer des Vorbereitungskurses auf die Verbandsschweißprüfung, für Jungjäger und auch für „alte Hasen“ führte der „Norddeutsche“ im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Hamburg in Hoisbüttel am 06.06.2026 wieder ein Anschussseminar durch. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Torsten Seehaase führte Marco Klose, anerkannter Nachsuchenführer, wieder wie gewohnt kompetent und praxisnah durch die Veranstaltung.

Er begann seine Ausführungen mit dem richtigen Verhalten vor dem Schuss – richtige Waffe und Munition, gute Auflage, Kugelfang – beantwortete immer wieder alle Fragen und erklärte dann noch einmal das richtige Verhalten nach dem Schuss, wenn das beschossene Stück Schalenwild sich nicht mehr in Sichtweite befindet.

  • Wo ist der Anschuss und wie ist die Fluchtrichtung?
  • Wann und wie gehe ich zum Anschuss?
  • Was kann ich am Anschuss finden?
  • Wie sichere ich den Anschuss?
  • Und dann die entscheidende Frage für Hundeführer, die einen geprüften, brauchbaren Hund am Riemen haben: Wann kann ich selbst nachsuchen und wann sollte ich tunlichst einen Profi holen?

Nach diesem theoretischenTeil gab´s eine Pause, damit sich jeder für den praktischen Teil stärken konnte.

Danach ging es weiter mit der Identifizierung von Organproben und Knochenteilen (Kieferknochen versus Laufknochen), die u.U. am Anschuss zu finden sind.

Dann demonstrierte Marco an einem Stück Fallwild, wo überall nach einem Schuss etwas zu finden ist.

Zum Schluss sollten die Teilnehmer noch vier präparierte Anschüsse finden und beurteilen: – wo liegt der Schuss? – wie weit würde dieses Stück gehen? – wird es eine einfache oder eine langwierige Nachsuche geben?

Nach einigen Schlussworten war die Veranstaltung um 12.45 Uhr zu Ende. Ein großes Dankeschön geht wieder einmal an Marco Klose für die interessanten Ausführungen und die vielen Tipps, die jeder Jagdscheininhaber sich einmal gönnen sollte.

GH